Terrassenbeschattung

Hausbesitzer genießen zu Jahreszeiten mit angenehmem Klima gerne die Sonne. Faulenzen bei starker Sonnenbestrahlung ist nicht immer so angenehm, es gibt jedoch erfreulicherweise für Hausbesitzer ein florierendes Angebot an Beschattungen zur Auswahl. Für den Sonnenschutz im Außenbereich gibt es für die Terrassenbeschattung einige Auswahlmöglichkeiten, nämlich Markisen, Sonnensegel, Sonnenschirme und Sonnendächer.

Um die intensiven Sonnenstrahlen abzublocken, hängt die Wahl jeder Außenbeschattung von der Materialstruktur ab, mit der die Konstruktion bezogen ist. Sonnensegelmaterialien werden über ein Aluminium- oder Plastikgerüst gespannt, während Sonnenschirmtextilien durch eine Mittelstange offen gehalten werden. Grundsätzliches Material für Beschattungen war bisher Segeltuch/Canvas. Canvas ist ein unkompliziertes, hochbeanspruchbares einfaches Gewebe. Für gewöhnlich besteht Canvas aus Leinen oder Baumwolle. Baumwolle wird aus Baumwollpflanzen kultiviert, während Leinen aus der Flachspflanze hergestellt wird. Typischerweise wird es für Dinge wie Schiffsegel, Rücksäcke und Zelte verwendet, weil das Gewebe von Canvas so robust ist.

Trotz allem wird Canvas selten als Stoff moderner Außenbeschattungen verwendet. Das deswegen, weil Canvas nicht in der Lage ist, anhaltendem Schimmel und Pilzbefall standzuhalten. Auch eine einfache Behandlung mit einem Dichtungsmittel reicht nicht aus, um das Wachstum von Mikroorganismen auf Canvas zu stoppen. Demzufolge bestehen Beschattungen nun typischerweise aus komplett synthetischem Material. Und was sogar noch wichtiger ist, die geringen Sonnenblockierungseigenschaften von Canvas sind schlechter als jene von zeitgemäßen synthetischen Textilien. Das deswegen, weil neue Herstellungsmethoden Beschattungen für Außenbereiche hervorgebracht haben, welche die Sonne besser abhalten können.

Wie kommt es, dass ein Gewebe die Sonne besser abhalten kann, als ein anderes? Jede gewebte Faser enthält Zwischenräume, die ein Durchdringen von Sonneneinstrahlung so zulassen, dass alle Stoffe lichtdurchlässig sind. Um dieses Problem zu lösen, war die technologische Strategie die, den Durchmesser der sich in den Zwischenräumen bildenden Lichtspalten zu reduzieren. Die Verringerung der Lichtdurchlässigkeit wird entsprechend der Verringerung der dazwischen liegenden Lücken erreicht. Um diese noch weiter zu verringern, sind High Tech-Methoden erforderlich, da die Zwischenräume bereits winzig sind. Für die Reduzierung der dazwischen liegenden Löcher werden zwei Methoden verwendet. Die erste davon hängt von der chemischen Modifizierung des Gewebes ab. Um diese Lücken abzudichten, wird der Stoff nach dem Weben durch Beschichten mit einer polymeren Chemikalie behandelt. Dieses Vorgehen ist jedoch aufwändig und verringert die Elastizität des Gewebes. Thermoplastische Substanzen haften auch nicht sicher und sind als Laminat von kurzer Beständigkeit.

Der andere technologische Durchbruch ist die von Unternehmen beworbene Methode, den Stoff unter hoher Spannung zu weben. Die hohe Spannung zieht das Gewebe auseinander und die Zwischenräume schrumpfen, wenn der Stoff entspannt ist. Die Zwischenräume werden durch weitere Hitze und Auftragen von Feuchtigkeit verdichtet. Nachteil dieser Behandlung ist eine Reduzierung der Dehnbarkeit des Stoffes. Jedenfalls ist diese Methode besser als die Beschichtungsmethode.

Solche Entwicklungen haben die Herstellung von Außenbeschattungen ermöglicht, welche die Solarbestrahlung besser stoppen, jedoch nicht in übermäßigem Ausmaß oder mit Thermoplastbeschichtung.

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