Sonnensegel Installationshandbuch


Sonnensegel-Installationshandbuch von Sonnensegel Direkt

Schritt für Schritt-Anleitung zur Installation Ihrer neuen Sonnensegel. Ratschläge zu Aufbauort, Befestigungspunkten, Befestigungen und Zusammenbau Ihrer neuen Sonnensegel.

Planung Ihres Sonnensegel-Aufbaus

Es gilt, viele, bei der Planung Ihres Aufbaus sehr wichtige Überlegungen anzustellen und eigentlich ist das der wichtigste Aspekt des ganzen Vorgangs. Eine richtige Planung wird sicherstellen, dass Ihr Sonnensegel-Aufbau wie gewünscht funktioniert. Sie haben wahrscheinlich bereits eine Vorstellung von dem Bereich, den Sie mit einem Sonnensegel bedecken möchten. Es handelt sich vielleicht um eine befestigte Fläche, einen Hinterhof, eine Terrasse oder einen Pool. Egal, der Bereich ist bekannt, doch das "Wie" ist noch die Frage. Vielleicht gibt es auf bestehenden Bauwerken Möglichkeiten zur Schaffung von Befestigungspunkten für Ihr Sonnensegel, oder möglicherweise müssen Sie Stahl- oder Aluminiumpfosten installieren, um einen total freistehenden Aufbau herzustellen.

Stand der Sonne

Die Sonne geht täglich im Osten auf und im Westen unter. Mit dem Fortschreiten der Jahreszeiten bewegt sich die Sonne auch von niedrig am Himmel stehend während der kühleren Monate bis zu hoch am Himmel stehend während des Sommers. Ihr Aufbau sollte so geplant werden, dass während des Hochsommers ein Maximum an Sonnenschutz geboten wird, denn dann wird dieser Schutz am meisten benötigt.

Segel-Design und gestalterische Drehung

Die Sonnensegel funktionieren am besten, wenn sie "gedreht" angeordnet werden, oder einen gestalterischen Dreheffekt zeigen. Das geschieht, wenn sich die Befestigungspunkte, egal ob Stahlpfosten oder Klammern, auf unterschiedlicher Höhe befinden, nämlich so, dass das Sonnensegel dann gedreht wird, um zu passen. Bei einem flachen Sonnensegel ist es schwieriger, es korrekt zu spannen und in Zeiten schwerer Regengüsse könnte es Wasser auffangen und länger halten, was übermäßigen Belastungsdruck auf die Befestigungspunkte ausübt. Außerdem sehen sie so aus ästhetischer Sicht weniger interessant aus. Wir empfehlen, dass Sie Ihre Befestigungspunkte an sich diagonal gegenüberliegenden hohen und niedrigeren Punkten vorsehen, um dieses Problem zu vermeiden und eine visuell ansprechende Sonnensegel-Struktur zu schaffen.

Segelgröße

Um das Sonnensegel komplett zu spannen, ist etwas Abstand zwischen dem Segel und den Befestigungspunkten für das Einstellen der Spannvorrichtungen und auch die Kettenlinien an den Seiten des Segels erforderlich. Für größere Segel müssen diese Spannzwischenräume und Kettenlinien ziemlich groß sein, um eine maximale Spannung und damit eine maximale Langlebigkeit der Segel sicherzustellen. Aus diesem Grunde empfehlen wir ausdrücklich, dass Sie Ihre Befestigungspunkte weiter entfernt von einander installieren, als es der eigentliche Schattenbereich verlangt. Als allgemeine Regel gilt, dass Ihr Segel ungefähr 300 mm vom Befestigungspunkt entfernt beginnt, wenn dies auch je nach Größe Ihres Segels variiert.

Befestigung an vorhandenem Bauwerk

Vorsicht ist geboten, wenn Sie die Befestigung an vorhandenem Bauwerk anbringen möchten, wie zum Beispiel Ihrem Haus. Bei schlechten Wetterbedingungen oder starkem Wind ist die auf die Befestigungen ausgeübte Belastung enorm und sollte nicht unterschätzt werden. Um sicherzustellen, dass Ihr vorhandenes Bauwerk solchen Belastungen adäquat standhalten kann, ist es vielleicht nötig, einen qualifizierten Baufachmann zu konsultieren. Wir empfehlen, Ihr Segel bei der Vorhersage von starken Windbedingungen abzunehmen. Die Verwendung von Karabinerhaken an jedem Befestigungspunkt wird es Ihnen ermöglichen, Ihr Segel in weniger als 5 Minuten abzunehmen.

Stahl- vs. Holzpfosten

Wir empfehlen, Stahl- oder Aluminiumpfosten und keine Holzpfosten für Ihren Sonnensegelaufbau zu verwenden. Stahl ist stärker, wird sich nicht übermäßig beugen und verrottet nicht. Rostbildung kann durch Verwendung von galvanisiertem Edelstahl oder Aluminium vermieden werden. Beachten Sie, dass Stahl von Natur aus stärker als Aluminium ist und daher typischerweise billiger zu bekommen ist. Bei ausreichender Dimensionierung (125mm x 125 mm Minimum), sind Holzpfosten eine geeignete Alternative zu Stahl oder Aluminium und können attraktiver aussehen.

Pfosten-Fundament

Die erforderlichen Fundamentgrößen variieren, abhängig von der Größe des Aufbaus und der aus dem Boden herausragenden Höhe des Pfostens. Ein altes, konservatives Ingenieursprinzip ist "1 Drittel drinnen, 2 Drittel draußen", was heißt, Pfosten die 2.4m aus dem Boden herausragen, müssen zumindest 1.2m im Boden sein. Das ist eine typisch konservative Betrachtung, doch empfehlen wir Ihnen ausdrücklich, halten Sie sich an dieses Prinzip, denn das Korrigieren eines Pfostens, der vom starken Wind aufgrund eines unzureichenden Fundaments umgelegt wurde, ist ein schwieriger, manchmal unmöglicher Job. Nur eine kleine Versetzung des Fundaments wird auch die Möglichkeit zum Spannen des Segels beeinträchtigen und damit die Langlebigkeit des Sonnensegels reduzieren. Wenn Sie durch Geländeauffüllung oder aufgeschüttete Gartenbeete graben, sollte diese Tiefe in die Gesamttiefe des Fundaments nicht miteinbezogen werden. Als generelle Regel gilt, der Lochdurchmesser sollte ungefähr 350 mm betragen, sich jedoch vergrößern, wenn sich die Stützengröße erhöht. Jedenfalls ist die Tiefe der wichtigste Faktor.

Installation Ihrer Befestigungspunkte

Ein gut installiertes Sonnensegel wird viele Jahre halten und eine sehr kostengünstige Lösung zur Beschattung eines Bereichs darstellen. Lassen Sie aber besondere Sorgfalt bei der Befestigung an vorhandenem Bauwerk walten. Je konservativer Sie in diesen Anfangsphasen sind, desto länger wird die Lebensdauer des Segelaufbaus, den Sie errichten.

Installation Ihres Sonnensegels

1. Legen Sie das Sonnensegel und die beigepackten Befestigungsteile aus. Jede Ecke des Segels sollte eine Spannvorrichtung und Karabinerhaken haben. Rollen Sie die Spannvorrichtung auf volle Länge aus und verwenden Sie die Karabinerhaken, um die Spannvorrichtung mit den Segeleckpunkten zu verbinden.

2. Befestigen Sie Ihr Segel – Fixieren Sie Ihre Spannvorrichtung (die bereits mit Ihrem Segel verbunden ist) an den entsprechenden Befestigungslaschen an Ihren Befestigungspunkten. Lassen Sie in diesem Stadium die Spannvorrichtung komplett ausgerollt, bis alle Punkte fixiert sind. Bewegen Sie sich von Punkt zu Punkt, bis alle Punkte des Segels wie gewünscht fixiert sind.

ANMERKUNG: Im Herstellungsprozess haben wir den Umstand berücksichtigt, dass sich das Gewebe dehnen könnte. Das heißt, es wird ein beträchtlicher Kraftaufwand nötig sein, die letzten Punkte anzuziehen, um sie an die Befestigungspunkte heranzubringen. Wir garantieren, dass dies die beste Art ist, Ihr Produkt zu verarbeiten, auch wenn Sie vielleicht glauben, dass Ihr Segel zu klein konstruiert ist. Wir empfehlen, sozusagen einen Flaschenzug-Effekt herzustellen, um die letzten Punkte anzuziehen. Das wird gemacht, indem Sie ein Seil an Ihrem Segeleckpunkt festbinden und es um den entsprechenden Befestigungspunkt herumschlingen. Vielleicht haben Sie auch Zugriff auf speziell angefertigte Flaschenzugsysteme wie ein Talje, dann empfehlen wir, dieses zu verwenden. Setzen Sie diesen Vorgang fort, bis alle Befestigungspunkte an ihrem Platz sind. Ihre Spannvorrichtung sollte weiter voll ausgerollt sein.

3. Spannen Ihrer Spannvorrichtung – Nun bewegen Sie sich einfach von Punkt zu Punkt und spannen jede der Spannvorrichtungen nach Wunsch. Wie vorher erwähnt, hängt die Langlebigkeit Ihres Segelproduktes beinahe komplett davon ab, wie gut Sie die Spannung am Segel aufrechterhalten. Das Segelmaterial, Einfassungsgewebe und die Eckbefestigungen wurden für eine sehr starke Belastung ausgelegt, haben Sie deshalb keine Angst, das Segel extrem festzuziehen. Beachten Sie, dass, wenn Sie Ihr Segel nur vorübergehend verwenden und es regelmäßig aufbauen und wieder abnehmen, der Spannungseffekt für seine Langlebigkeit nicht so bedeutend ist. Sollte es jedoch ein etwas windiger Tag sein, versuchen Sie, so viel Spannung wie möglich beizubehalten, da die ständige stürmische Bewegung des Segels eventuell die Ecken des Segels beschädigen und das ganze Produkt gefährden könnte. Und das ist alles!
Ihr Sonnensegelbereich ist nun fertiggestellt, lehnen Sie sich daher zurück, entspannen Sie sich und genießen Sie.

Unsere Sonnensegel und der Wind

Das Problem mit dem Wind liegt immer an den Befestigungen. Die durch den Wind ausgeübte Kraft wird über das Sonnensegel an die Befestigungspunkte übertragen und starker Wind kann hohe Krafteinwirkung auf die Befestigungen ausüben. Die verwendeten Befestigungspunkte und Befestigungen sollten sicher genug sein, um diesen Kräften standzuhalten.

Installieren Sie die Sonnensegel mit großer Spannung

Unsere Sonnensegel müssen mit großer Spannung installiert werden. Angespannt werden die Sonnensegel eine solide Form annehmen und nicht im Wind flattern. Ist es dem Segel möglich zu flattern, werden die auf die Stützen ausgeübten Kräfte verstärkt und das Material des Segels könnte beschädigt werden.

Die einzigen Probleme, die wir festgestellt haben, beruhten auf unzureichend gesicherten oder nicht ausreichend gespannten Befestigungen. Da unsere Sonnensegel einfach zu installieren sind, werden Sie oft von Privatpersonen und nicht von Fachleuten installiert und deshalb empfehlen wir, das Sonnensegel abzunehmen, wenn starke Winde erwartet werden. Ist die Installation sicher und das Segel korrekt gespannt, ist es nicht erforderlich, das Sonnensegel zu entfernen.